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Maifeiertag

Dieser Feiertag wird auch als Tag der Arbeit oder Kampftag der Arbeiterbewegung genannt.

Ursprung des Feiertages ist wohl die Arbeiterbewegung zur Durchsetzung des Achtstundentages in Australien im Jahr 1856 bzw. in den USA im Jahr 1886. Bei dieser Bewegung kam es zu Massenstreiks und Demonstrationen, die mit tödlichen Auseinandersetzungen mit der Polizei endeten. Zum Gedenken der Opfer dieser Massendemonstrationen wurde 1889 der 1. Mai als Gedenktag ausgerufen und ein Jahr später in der ganzen Welt mit Maikundgebungen begangen.

In Deutschland ist der 1. Mai erst seit 1946, nach dem Zweiten Weltkrieg, offiziell ein gesetzlicher Feiertag und wird traditionell mit – meist friedlich verlaufenden – Demonstrationen gefeiert.

Ältere Bräuche verbinden den Mai mit den römischen Floralien, ein Fest zu Ehren der Göttin Flora und den keltischen Beltanefeiern. In vielen Regionen verschmolzen diese beiden Feste letztlich zu einem einzigen Maifest.

Die Nacht vom 30. April zum 1. Mai wird traditionell in vielen Regionen als Walpurgisnacht oder Tanz in den Mai gefeiert, um damit den Beginn der wärmeren Jahreszeit einzuleiten. Die Walpurgisnacht wird hauptsächlich auf dem Brocken im Harz gefeiert, wo nach altem Volksglauben Hexen auf ihren Besen reitend um den Brocken fliegen.

Vielerorts wird zum 1. Mai ein Maibaum aufgestellt, um den am 1. Mai herumgetanzt wird. In manchen Gemeinden läuft ein regelrechter Wettbewerb um die schönsten Maibäume ab und nicht selten wird in einer Nacht- und – Nebelaktion der Baum der Nachbargemeinde gestohlen. Die rechtmäßigen Besitzer bekommen ihren Baum nur gegen eine gewaltige Menge Bier wieder zurückerstattet.

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