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OsternAn Ostern wird im christlichen Glauben die Auferstehung Jesu vom Tod gefeiert. Laut neuem Testament erstand Jesu am dritten Tag nach seinem Tod auf, wobei der Todestag (Karfreitag) als erster Tag zählt. Das Osterfest ist damit das wichtigste Fest der gläubigen Christen und steht für den endgültigen Sieg des Sohnes Gottes über Tod und ewige Verdammnis in der Hölle. Einige wenige Protestanten halten jedoch den Karfreitag für den wichtigsten christlichen Feiertag, da schon Jesu Tod die Menschheit von der Erbsünde erlöst habe. Jedoch glauben die meisten Christen, dass erst mit der Auferstehung die Macht des Todes besiegt wurde und dass darin der eigentliche Sinn liegt. Der Name Ostern leitet sich jedoch von alten germanischen Wurzeln ab und sollte, wie auch einige andere Osterbräuche, die Umstellung vom alten, heidnischen Glauben auf den christlichen Glauben erleichtern. Für den Namen Ostern gibt es viele Herkunftstheorien. Eine besagt, dass sich der Name Ostern vom Namen einer germanischen Frühlingsgöttin (Ostara) ableitet. Demnach könnte das Osterfest auf ein heidnisches Frühlingsfest zurückzuführen sein, welches das zunehmende Licht in Frühling feierte. Seit dem Mittelalter beginnt das österliche Festgeschehen schon am Aschermittwoch. Dann folgt eine 40tägige Fastenzeit, die an die 40jährige Reise des Volkes Israel durch die Wüste und die 40tägige Fastenzeit Jesu in der Wüste erinnern soll. Die Fastenzeit endet am Karsamstag. Die letzte Woche vor Ostern heißt Karwoche und beginnt mit dem Palmsonntag, an welchem der Einzug von Jesus nach Jerusalem gefeiert wird. Am Gründonnerstag wird das letzte Abendmahl gefeiert. Grün kommt hier nicht von der Farbe grün, sondern vom althochdeutschen greinen (weinen). Am Karfreitag wird des Todes Jesu am Kreuz gedacht und drei Tage später, am Ostersonntag, wird die Auferstehung Jesu aus dem Grab gefeiert. Die Berechnung des Osterdatums erfolgt nach der Bestimmung der Mondmonate des Mondkalenders und steht eng im Zusammenhang mit dem jüdischen Pessachfest, da Jesus laut Überlieferung am Abend vor dem Pessachfest gestorben sei. Ostern ist also immer am Sonntag nach dem 14. Tag (meist Vollmond) des Frühlingsmonats. Anhand der Festlegung des Osterdatums werden auch alle anderen beweglichen christlichen Feiertage bestimmt. Eine der ältesten Traditionen des Osterfestes steht im Zusammenhang mit dem jüdischen Pessachfest. Das Osterlamm erinnert an die zum Pessachfest geschlachteten Lämmer im Tempel von Jerusalem. Ostern gilt in beiden Religionen als Fest der Befreiung – bei den Juden ist es die Befreiung aus der Sklaverei Ägyptens, bei den Christen ist es die Befreiung vom Tod. Germanische heidnische Osterbräuche leiten sich von Frühlingsfesten und Fruchtbarkeitsriten ab, z.B. die Osterfeuer oder Osterräder. Germanische und keltische Heiden feierten Ostern als Fest der Ostara, einer altgermanischen Göttin, deren Symbole Hase und Ei waren. Jedoch ist der Osterhase als Überbringer der Ostereier auf protestantische Ursprünge zurückzuführen. |
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