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SteinkreiseDie meisten heute bekannten und noch erhaltenen Steinkreise entstanden in der Bronzezeit, ca. 2100 bis 700 v. Chr. Die größte Anzahl befindet sich auf den Britischen Inseln (ca. 700). Vom restlichen Europa sind zur Zeit Menhiransammlungen oder Steinkreise aus Skandinavien, Frankreich, Spanien und auch Deutschland bekannt. Der wohl bekannteste Steinkreis ist Stonehenge bei Salisbury in England (ca. 2100 v. Chr.). Die ältesten Steinkreise befinden sich in Irland – Beaghmore bei Cookstown (Nordirland). Man schätzt die Ausgrabungsfunde auf ca. 2900-2600 v. Chr.. Deren Steine sind jedoch unter einem Meter groß, dafür aber in sehr großer Anzahl vorhanden (mehr als hundert). Die schönste Ansammlung von Menhiren in Schottland sind wohl die Callanish Standing Stones auf der Insel Lewis. Sie werden auf ca. 2000 v. Chr. datiert. Der genaue Sinn und Zweck der Steinkreise ist bis heute ungeklärt. Forscher nehmen jedoch an, dass einige Steinkreise für die Bestimmung/Beobachtung der Sommersonnen- und Wintersonnenwende, Tagundnachtgleichen und Sonnenauf- oder untergang verwendet wurden. Manche waren vermutlich auch einfache Versammlungsstätten für verschiedene Jahreszeitfeste. Somit stellen Steinkreise die ersten Zeugnisse einer Kultur dar, die nach einem Kalender im weitesten Sinne agierte. |
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